Massive Mikrokunststoff Belastung in den Weltmeeren

Aus dem weltweit geförderten Erdöl werden unter anderem verschiedene Brennstoffe hergestellt, Benzin und Diesel für Autos, Heizöl für alle die Gebäude die in der kalten Jahreszeit beheizt werden. Und natürlich wird aus dem Erdöl auch Kunststoff, also Plastik, Kunststoffe, Pneus, usw. hergestellt. Täglich verbraucht die heutige Menschheit 95 Millionen Fass Öl. Das ist eine enorme Menge, ein Fass Öl enthält 159 Liter Öl. Das sind allein täglich 45 Supertanker, die Weltweit gebraucht werden! Wobei hier die sogenannten Industrienationen den höchsten pro Kopf verbrauch haben. Zusammen gefasst kann gesagt werden, dass ohne Erdöl die heutige Weltwirtschaft, dazu gehört auch die Immense Rüstungsindustrie, zusammen bricht.                                                  Doch zurück zum Plastikmüll. Plastikmüll stellt ein immer wie grösser werdendes Problem dar. Gemäss Schätzungen treiben über 100 Millionen Tonnen Plastikmüll (Plastiksäcke, Plastikflaschen, der Pneu Abrieb der Autos, usw., in den weltweiten Ozeanen). Wie das Plastik in die Ozeane der Welt gelangt, erläutert kurz dieses interessante YouTube Video: hier…

Ein grosser Teil vom Plastik wird in den Ozeanen in kleine Teile zerfallen, denn es verrottet nicht, es zerbröselt nur durch das UV Licht der Sonne in Mikrokleine Teile. Plastik ist biologisch nicht abbaubar. Die mikrokleinen Plastikteile können laut Experten mehrere hundert Jahre alt werden, ohne sich aufzulösen. Letztlich gelangen so die mikrokleinen Plastikteile in die Nahrungskette der Lebewesen. Die mikrokleinen Plastikteile die zusätzlich noch die Eigenschaft aufweisen Umweltgifte an sich binden, werden von den Lebewesen durch die Nahrung  in den Zellen aufgenommen und nicht wieder ausgeschieden. Die von den Lebewesen aufgenommenen  Mikroplastikteile verursachen Entzündungen im Körpergewebe. Das heisst im Klartext, das Plastik mit den anhängenden Umweltgiften sammelt sich im Wasser, Plankton, Fische an. Denn kleine Fische fressen das Plankton, die grösseren Fische fressen kleinere Fische, usw. So gelangen die Mikroplastikteile und Umweltgifte durch die sogenannte Bioakkumulation in die Nahrungskette.

Wie kann jeder einen Beitrag zum Umweltschutz beitragen? Es fängt wie immer bei jedem einzelnen Menschen an. Es ist ganz einfach, zum Beispiel eine Tasche mitnehmen zum Einkaufen, Plastik getrennt sammeln und das Plastik dem Recycling zuführen zu können. Unverpackte Früchte und Gemüse einkaufen, bzw. auf den örtlichen Märkten einkaufen. Nahrungsmittel in Glasbehältnissen aufbewahren. Auf Plastik allgemein möglichst verzichten, auch in den Kleidern. Baumwolle und Naturfasern in der Bekleidung bevorzugen. Denn synthetisches Gewebe ist auch ein Kunststoff, der durch den Waschvorgang ausgewaschen wird. Weitere Infos zum Thema: Hier, Hier, Hier,

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